Rezension: Memories to do





Autor: Linda Schipp
Verlag: Drachenmond Verlag
Seiten: 296 Seiten
Preis: 3,99€ als E-Book, Softcover 12,90€
Klappentext

In ein Schwimmbad
einbrechen, zu einem Candle-Light-Dinner ausgeführt werden, mich an
meine Hochzeit erinnern … Eine seltene Form von Amnesie hat Allies
Erinnerungen an die vergangenen 17 Jahre ausgelöscht. Im Herzen noch
ein Teenager steht sie ahnungslos vor ihrem zweijährigen Sohn, einem
Ehemann, den sie nicht liebt, siebenhundert unbekannten
Facebook-Freunden und einem verdächtig dunklen Nebel, der sich über
ihre Vergangenheit zieht. Im Leben der 34-jährigen Allie ist nichts
mehr von dem übrig, was ihr als Teenager wichtig war – nicht
einmal ihr Name. Um den Geheimnissen der geschwärzten siebzehn Jahre
auf die Spur zu kommen, reist sie zurück in die amerikanische
Kleinstadt, in der ihre Erinnerungen enden. An ihrer Seite der
Mensch, der ihr am nächsten und nach jahrelanger Trennung am
fernsten zugleich ist: Luis. Nur ein Freund, wirklich. Ihr bester
Freund. Damals zumindest.
Meine Meinung

Die Liebe ist langmütig, die Liebe
ist gültig. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält
allem stand. Die Liebe hört niemals auf.
Bevor ich dieses Buch gelesen habe, war
mir nicht bewusst, dass sich hinter diesem Titel und Klappentext eine
so atemberaubende Liebesgeschichte befindet. Auch der Anfang des
Buches verrät nichts darüber, wie sich die Geschichte von Al und Lu
entwickelt. Das Buch beginnt und endet in der Gegenwart. Die
bedeutende Geschichte allerdings findet in der Vergangenheit statt.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Handlung wird aus
verschiedenen Perspektiven geschildert, hauptsächlich allerdings aus
Allies. Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen. Die Autorin hat es
geschafft, dass man mit Allie mitfühlt, Höhen und Tiefen durchlebt
und selbst diese Unsicherheit, die Allie verkörpert, spürt. Trotz
dieser Unsicherheit ist Allie eine unglaublich starke Frau, die ihre
Situation beneidenswert meistert. Sie muss einiges verkraften und
Entscheidungen treffen. Auch Luis schließt man direkt in sein Herz.
Er stellt das Wohl von Allie über alles, auch wenn er selbst das
nicht so sieht, weil er der Einzige ist, der von „Der Sache“
bescheid weiß. Die Spannung über „die Sache“ wird sehr gut
aufgebaut und bietet einen weiteren gewissen emotionalen Höhepunkt,
womit ich niemals gerechnet hätte. Die emotionale Spannung zwischen
Al und Lu wird durch den Schreibstil der Autorin beinahe greifbar. Es
ist ein schönes Wechselbad der Gefühle, dem man während dieses
Buches ausgesetzt ist! 
Dieses Buch hat 5 von 5 Sternen gänzlich
verdient!

(5 von 5 Sternen)  

Abenteuerlabor

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